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Meet and Code Award

Der Meet and Code Award präsentiert und zeichnet besonders gelungene Veranstaltungsideen aus. Durch das Hervorheben dieser Best-Practice-Beispiele möchten wir auch andere in noch größerem Maße zu neuen Ideen anregen. Denn digitale Bildung geht uns alle an. Und nur, wenn wir alle zusammenarbeiten, können sich Dinge verändern. Wir suchen die besten Ideen in den folgenden Kategorien.

Award-Kategorien 2020

Die fünf Kategorien des Meet and Code Award 2020 sind ausgerichtet an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Meet and Code sucht nach Veranstaltungen, die zu diesen Zielen beitragen und sie mit der Thematik IT und Programmierung kombinieren.

Girls do IT!

Das Thema Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit spielt in der heutigen modernen Gesellschaft eine wichtige Rolle. Diese Award-Kategorie soll dazu beitragen, den Gender Gap in IT und Programmierung zu verkleinern. Wir sind auf der Suche nach kreativen Veranstaltungen, die Stereotypen abbauen und Mädchen im Programmieren stärken. Beispiele in dieser Kategorie sind Veranstaltungen, die insbesondere bei Mädchen gezielt Interesse und Spaß am Programmieren wecken oder die gleichzeitig die Eltern einbeziehen, um das Bewusstsein für mögliche geschlechtsspezifische Vorurteile rund um digitale Bildung zu fördern.

Diversity

Das Engagement für Vielfalt ist entscheidend für den individuellen und organisatorischen Erfolg. Indem wir unterschiedliche Perspektiven einnehmen, werden wir durch die Kombination von Kultur, religiöser und ethnischer Herkunft, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder Ausdruck, geistiger und körperlicher Fähigkeiten und unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen gestärkt. In der Kategorie Diversity suchen wir die besten Event-Ideen, um Kinder und Jugendliche zu begeistern. Nicht nur für IT und Programmierung, sondern auch für eine Welt mit gleichen Chancen und Wertschätzung. Sie könnten sich beispielsweise an jugendliche Häftlinge wenden oder sich auf den Einsatz von IT für Menschen mit Seh- und Hörproblemen konzentrieren.

Code for the Planet

Wussten Sie, dass Sie Bienen mit Hilfe moderner Technologien verfolgen können? Wir sind auf der Suche nach Events, die Programmieren und Aktionen für unseren Planeten kombinieren. Alle Programmier-Veranstaltungen, die durch Sensibilisierung für dieses Thema die Aufklärung über den Klimawandel verbessern, sind ein wertvoller Beitrag zum Ziel 13 für nachhaltige Entwicklung (SDG 13). Veranstaltungen in dieser Kategorie können sich beispielsweise mit der Messung der Luftverschmutzung oder mit Instrumenten zur Energieeffizienz befassen.

Community

Eine lokale Gemeinschaft ist ein Sicherheitsnetz für ihre Bewohner. Veranstaltungen dieser Kategorie berücksichtigen lokale Aspekte und nehmen die spezifischen Bedürfnisse in den Blickpunkt. Die Veranstaltungen sollen Menschen aus einem Umkreis mit gleichen Zielen und Interessen zusammenbringen – über die Begeisterung am gemeinsamen Programmieren ("to meet and code"). Veranstaltungen in dieser Kategorie können sich z.B. mit einem Portal für die Nachbarschaft befassen.

Code for Europe

Kooperation und Zusammenarbeit ist, insbesondere in Anbetracht der Herausforderungen der Digitalisierung, von großer Bedeutung. Eng verbunden mit dem Ziel 17 für nachhaltige Entwicklung „Partnerschaften für die Ziele“ versucht diese Kategorie, eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Organisationen zu initiieren und Kindern mit unterschiedlichem Hintergrund und an verschiedenen Orten durch Meet and Code-Veranstaltungen zusammen zu bringen. Zu den Veranstaltungen in dieser Kategorie gehören u.a. die sichere und verantwortungsbewusste Online-Mediennutzung, die Suche nach Wegen, wie wir Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalität vernetzen können, die Bekämpfung von Desinformation und Fake News sowie kreative Lösungen, die sich mit den heutigen digitalen Herausforderungen in ganz Europa befassen.

Sie möchten am Meet and Code Award 2020 teilnehmen?

 

Schritt 1: Registrierung

Jedes geförderte Meet and Code Event kann am Meet and Code Award teilnehmen.  Während der Registrierung einer Veranstaltung können Sie sich für die Teilnahme am Award entscheiden. Wählen Sie dazu die Teilnahme in der Kategorien aus, die am besten zu Ihrer Veranstaltung passt.

Schritt 2: Auswahl der Jury  

Nach einer Vorauswahl der besten Events pro Land durch den lokalen TechSoup Partner wählt die Jury die drei Finalisten, einschließlich der Gewinner, aller fünf Kategorien nach den entsprechenden Kriterien sorgfältig aus. Die Gewinner der Kategorien werden am Award Weekend bekanntgegeben.

Einladung zum Meet and Code Award Weekend und Preisgeld

Die Top 3 Events jeder Kategorie sind die Finalisten des Meet and Code Award 2020. Zwei Vertreter der jeweiligen gemeinnützigen Organisation werden zum Award Weekend eingeladen. Das Award Weekend findet Anfang 2021 in Europa statt. Die fünf Gewinner-Events erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €.

Die Jury 2020

Fabrizia Benini

Head of Unit Digital Economy and Skills bei der Europäischen Kommission, Büssel

Fabrizia Benini ist ausgebildete Juristin und trat 1995 in die Europäische Kommission ein.

Während ihrer gesamten Laufbahn hat sie an der Schnittstelle zwischen rechtlichen Rahmenbedingungen und technologischen Entwicklungen unter Berücksichtigung der Nutzerperspektive gearbeitet. Gegenwärtig konzentriert sich ihre Arbeit auf die digitale Wirtschaft, ihre Messung und die Auswirkungen, die die digitale Entwicklung auf den Arbeitsmarkt und die Qualifikationen haben kann. Derzeit besteht eine ihrer Hauptaufgaben darin, politische Antworten auf die gegenwärtige digitale Qualifikationslücke zu entwickeln.

Marc Durando

Geschäftsführender Direktor des European Schoolnet, Brüssel

Marc Durando verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene. Er ist in diesem Bereich seit 1983 tätig. Nach fünf Jahren im Bereich der Weiterbildung für Unternehmen, hat er insbesondere Fachwissen über die europäische Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung entwickelt.

Seit September 2006 ist Marc Durando für das Netzwerk European Schoolnet als leitender Direktor verantwortlich. Als Netzwerk von 34 Bildungsministerien besteht die Aufgabe des European Schoolnet darin, diese Ministerien, Schulen, Lehrer und relevanten Bildungsakteure in Europa bei der Transformation von Bildungsprozessen für die digitalisierten Gesellschaften des 21. Jahrhunderts zu unterstützen. Insbesondere besteht die Aufgabe von European Schoolnet darin, vielversprechende innovative Praktiken zu identifizieren und zu testen, Beweise über ihre Auswirkungen auszutauschen und die Verbreitung von Lehr- und Lernpraktiken zu unterstützen, die den Standards und Erwartungen des 21. Jahrhunderts für die Bildung aller Schülerinnen und Schüler entsprechen.

Clemens Frede

Leiter Programmentwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung Haus des Stiftens gGmbH, München

Clemens Frede baut seit 2008 systematisch den Geschäftsbereich „Unternehmensengagement & Non-Profits“ in der Haus des Stiftens gGmbH auf – in Kooperation mit mehr als 100 Partnern werden über die eigens entwickelten digitalen Plattformen und Programme mittlerweile mehr als 80.000 Non-Profit-Organisationen unterstützt. Er arbeitet eng mit zentralen Akteuren der IT-Branche zusammen und hat langjährige Erfahrung im Non-Profit-Sektor. Clemens Frede wurde 1978 in Ravensburg geboren und studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Valerie Mocker

Tech-for-Good Unternehmerin, Aufsichtsrätin

Valerie Mocker ist Gründerin und Geschäftsführerin von Wingwomen, der Plattform die junge Digitaltalente in Aufsichtsrats- und Führungspositionen bringt. Denn das Fehlen von jungen, digitalen Führungskräften in den Räumen der Macht ist eine der größten Barrieren für eine erfolgreiche digitale Transformation. Valerie hat als Tech-for-Good Investorin und ehemalige Direktorin des Innovationsfonds Nesta Führungskräften und Organisationen auf der ganzen Welt dabei geholfen, mit digitalen Innovationen ihren Alltag zu verbessern. Als internationale Speakerin und Kolumnistin fürs Handelsblatt wirbt Valerie für eine Zukunft, die alle gestalten können und eine Digitalisierung, von der alle profitieren. Sie ist Aufsichtsrätin bei Wikipedia/Wikimedia DE, wurde als eine der “40 unter 40” Führungskräfte vom Capital Magazin ausgezeichnet und hat zwei Abschlüsse (summa cum laude) von der University of Oxford.

 

 

Katie Morgan Booth

Head of Corporate Social Responsibility, SAP Nord Amerika

Katie Morgan Booth lebt in den USA und stammt aus Kalifornien. Sie hat eine Leidenschaft für Freiwilligenarbeit und für gesellschaftliches Engagement. Ihre frühe Karriere verbrachte sie in großen US-Unternehmen, in denen sie mehr als 100.000 Freiwillige mobilisierte und große Unternehmensspenden in Höhe von mehreren Millionen Dollar verwaltete, um die Gemeinden in ganz Nordamerika zu unterstützen. Sie kam 2013 zu SAP North America und leitet jetzt die CSR-Abteilung für diese Region. In ihrer Rolle ist sie dafür verantwortlich, die drei globalen CSR-Schwerpunkbereiche voranzutreiben: Mitarbeiter zielgerichtet für soziales Engagement zu mobilisieren, gemeinnützige Organisationen und soziale Unternehmen bei Ihrer eigenen Entwicklung zu unterstützen und digitale Fähigkeiten aufzubauen für benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer Region. Sie arbeitet eng mit Bildungspartnern, auf Jungunternehmer fokussierte Nonprofits und weiteren Gemeindeorganisationen zusammen, um wirkungsvolle Partnerschaften aufzubauen. Katie lebt mit ihrer Frau und ihrem Kleinkind in der Gegend von San Francisco. Nachdem sie eine traumatische Schwangerschaft überlebt und ein medizinisch schwieriges Kind bekommen hat, hat sie eine persönliche Leidenschaft dafür, erwartenden Müttern und Familien in einer medizinischen Krise zu helfen.

Dr. Markus Richter

Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, Berlin

Dr. Markus Richter wurde 1976 in Münster/Westfalen geboren. Er hat zwei Kinder.
Nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster folgt 2003 die Promotion zum Dr. jur. sowie das Rechtsreferendariat beim Oberlandesgericht Hamm mit dem 2. juristischen Staatsexamen ein Jahr später. Ab 2005 hat Dr. Markus Richter mehrere Positionen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge inne. Dort beschäftigt er sich unter anderem im Personalwesen, in der Organisation, im Büro des Präsidenten sowie in den Grundsatzfragen der Integration und Migration. In 2014 übernimmt er die Gruppenleitung im Bereich IT im Bundesverwaltungsamt. Ab 2015 wirkt er wieder im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Abteilungsleiter für Infrastruktur und IT und wird ab 2018 Vizepräsident der Behörde. Seit 1. Mai 2020 ist Dr. Markus Richter Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik.

Anna Sienicka

Vice President of TechSoup Europe, Warschau

Anna Sienicka ist verantwortlich für die strategische Ausrichtung von TechSoup Europe und leitet die Entwicklung des TechSoup Europe Netzwerks. Das Netzwerk besteht aus 61 Mitgliederorganisationen, die 1.100.000 registrierte Non-Profits betreuen. Seit seiner Gründung hat das Netzwerk dem Non-Profit-Sektor über acht Milliarden Euro an Einsparungen in Form von Dienstleistungen und Technologie zur Verfügung gestellt. Anna Sienicka's professioneller Hintergrund umfasst Employability, Sozialunternehmen, soziale und digitale Integration, zivile Technologien sowie die Entwicklung eines rechtlichen Umfelds für die Zivilgesellschaft. Anna hat einen Master-Abschluss in Jura sowie in Wirtschaft und Gesellschaft von den Universitäten Warschau und Lancaster. Sie war Mitglied des Public Benefit Work Council des Arbeitsministers und der Social Economy Task Force des polnischen Ministerpräsidenten in Polen (unter der Leitung von D. Tusk).

 

 

Hartmut Thomsen

President Middle & Eastern Europe, SAP SE

Hartmut Thomsen ist Präsident der Region Mittel- und Osteuropa (MEE). In seiner Rolle ist er verantwortlich für den Vertrieb, das operative Geschäft und die strategische Entwicklung der Region. Dazu gehören die Market Units Deutschland, Schweiz, CEE (einschließlich Österreich) und CIS. Er berichtet an Adaire Fox-Martin, Mitglied des Vorstands der SAP SE, Global Customer Operations. Thomsen, eine etablierte Führungskraft am Markt, war zuletzt als SAP MEE Chief Operating Officer & Head of Cloud tätig. Von 2012 bis 2016 stärkte er als Managing Director von SAP Deutschland den Standort. Thomsen kam 2011 zur SAP und leitete zunächst die Bereiche Financial Services und Public Services für SAP Deutschland. Vor seinem Wechsel zu SAP besetzte Hartmut Thomsen zahlreiche Führungspositionen bei Unternehmen wie IBM und Oracle.

Hartmut Thomsen ist 1971 in Elmshorn geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Meet and Code Awards Virtual Gala im Mai 2020